Die besten Kampfsportler in Deutschland

Deutschland hat eine lange und bodenständige Kampfsport-Tradition und es gibt einige deutsche Kampfsportler, die auch auf dem internationalen Parket anerkannt sind. Sie trainieren und unterrichten an den besten Orten Deutschland, um Kampfsport zu trainieren und stechen durch ihre Technik und Kraft heraus. Hier sind einige Beispiele der besten Deutschen Kampfsportler.

Udo Quellmatz

Udo Quellmatz ist ein deutscher Judoka, der mehrere Olympia und Weltmeisterschaft-Siege feierte. Er wurde 1967 in Leipzig geboren und begann ‘75 mit dem Judo. Quellmatz ist Diplomsportlehrer und war lange Techniktrainer der österreichischen Nationalmannschaft. 1996 gewann er die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Er trägt den siebten Dan. Inzwischen ist der Judoka nach Katar umgesiedelt und ist dort Sportlehrer.

Annett Böhm

Annett Böhm, die 1980 geboren wurde, begann mit sieben Jahren mit Judo und ist eine erfolgreiche deutsche Judoka. Sie studierte Sport und Journalistik an der Uni Leipzig und ist zusätzlich als freie Journalistin tätig. Sie arbeitet unter anderem als Kommentatorin bei der Internationalen Judo Föderation.

Böhm feierte 1997 ihren ersten Erfolg und wurde Junior Europameisterin, zwei Jahre später gewann sie im selben Wettkampf Silber.

Darauf folgten Bronze bei der Weltmeisterschaft im Jahr 2003 und deutsche Meistertitel. Sie qualifizierte sich auch für die Olympischen Spiele. Wegen einer Rückenverletzung war die Judoka allerdings lange nicht fähig, an wichtigen Wettkämpfen teilzunehmen.

Dieser Zustand dauerte bis 2008 an, ab 2008 konnte sie wieder an Turnieren teilnehmen. Annett Böhm hat den fünften Dan inne. Sie trat allerdings vom Judo zurück und ist nunmehr als Sportjournalistin tätig.

Erich Rahn

Historisch gesehen ist Rahn sehr wichtig für den deutschen Kampfsport. Als Sohn eines Berliner Händlers, der gute Kontakte nach Japan und China hatte, hatte er viel Kontakt mit deren Kultur und spielte als Kind sogar mit dem Sohn des japanischen Botschafters. Bereits im frühem Alter hatte Erich Rahn so Kontakt mit Kampfsport. Im Teenageralter war er so begeistert von den Lehren des Hozan-ryu Meisters Katsukuma Higashi, dass er seinen Beruf kündigte und seine volle Aufmerksamkeit dem Jiu-Jitsu Studium widmete.

1906 eröffnete er die erste Jiu-Jitsu Schule in Berlin und trainierte unter anderem die Berliner Polizei. Er bekam einen speziellen Lehrer-Posten im deutschen Militär und dank Rahns Verdienste wurde Jiu-Jitsu in Deutschland zum Wettkampfsport.

Regina Halmich

Regina Halmich ist eine deutsche Boxerin, die von 1995 bis 2007 ungeschlagene Weltmeisterin war. Sie machte bereits als Kind Erfahrungen im Kampfsport, mit elf Jahren begann sie mit Judo, später wechselte sie zu Karate und Kickboxen und landete schließlich beim Boxen. Halmich wurde als Amateurboxen deutsche und Europameisterin.

Die Boxerin trat in der Gewichtsklasse Fliegengewicht an und kann kaum Niederlagen aufweisen. Aus diesem Grund gewann sie unzählige Preise und Titel. Halmich trainierte in dem Bulldog Gym in Karlsruhe, dort erhielt sie auch die Grundlagen ihrer Ausbildung zur Boxerin.

Heute tritt sie zuweilen im Fernsehen auf und komoderiert gelegentlich Fernsehübertragungen. Nach wie vor lebt die Weltmeisterin in Karlsruhe.

Der Kampfsport in Deutschland ist weit gefächert und jede Disziplin hat seine eigenen Größen und bekannte Sportler.